Neuraltherapie

Was ist Neuraltherapie

Unter dieser Therapieform versteht man die Beeinflussung von nervalen Strukturen in Haut, Bindegewebe oder Muskel, durch Einbringung von lokal (örtlich) wirkenden Substanzen mittels Injetion (zumeist mit sehr feiner Nadel, sodass die Schmerzkomponente durch die "Spritze" sehr gering gehalten werden kann).

 

Im Körper befinden sich zahlreiche sogenannte "Triggerpunkte", die sich durch eine besondere Dichte an feinsten Nervenfasern (beispilesweise in speziellen Muskelregionen) auszeichnen.

 

Nervenfasern und Nervenganglien werden durch das lokal wirkende Mittel in ihrer Leitfähigkeit und Aktivität beeinflusst.

Anwendung der Neuraltherapie

Da die gesamte Regulation unseres Körpers im Sinne eines weitverzweigten Netzwerkes organisiert ist, kommt es hierdurch zur (positiven) Beeinflussung von Regulationsvorgängen, sodass Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden können und Schmerzprozesse unterdrückt und hinunterreguliert werden können.
Zumeist ist eine mehrfache Anwendung erforderlich (einige "Sitzungen"), manchmal sind bereits nach ein oder zwei Anwendungen gute Erfolge zu erzielen.

 

Klassische Anwendungsgebiete in meiner Fachrichtung sind der Kopfschmerz, sowie auch der Nacken- und Rückenschmerz.

Regulationstherapie

Da die Neuraltherapie Regulationsvorgänge im Körper beeinflusst, wird sie auch als "Regulationstherapie" bezeichnet. Hier gibt es auch gewisse Querbeziehungen zur Akupunktur, welche ja ebenfalls darauf abzielt, aus der Bahn geratene Regulatonsvorgänge des Organismus wieder "in´s Lot" zu bringen.

Mehr Informationsnen über Neural- und Regulatiuonstherapie sind auf der Website der österreichischen Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung zu finden.